Hilfe mein Baby schreit! Wie du als Papa die Nerven nicht verlierst

hilfe mein baby schreit wie du als papa die nerven nicht verllierst

Dein Kind ist das schönste, putzigste und liebste Wesen auf der Welt. 

Bis es anfängt zu schreien. 

Dein Baby schreit nicht? Kann nicht sein, alle Babies schreien. Manche mehr, andere weniger.

Schreien ist die einzige Möglichkeit, sich mit dir in Kontakt zu setzen.

Hand aufs Herz: Das Geschrei kann dich sehr schnell am Rande des Wahnsinns treiben.

Vor allem wenn daraus Schlafmangel entsteht.

Wieso weiss ich das? Weil ich Papa einer bald 2-monatigen Tochter bin. 

Ein Baby schreit nicht grundlos. 

Jedoch ist es, vor allem zu Beginn deines Papa Lebens, eine Herausforderung: Sobald dein Kind schreit, schaltet das Gehirn auf Feuerwehr Modus. 

Du hast das Bedürfnis sofort den Brand zu löschen, dein Baby so schnell wie möglich zu beruhigen.

Damit du als Papa die Nerven nicht verlierst und nicht ständig als Feuerwehrmann durch die Wohnung rennst, erzähle ich dir nun, wie ich die ersten Wochen erlebt und überlebt habe.

Bevor wir beginnen aber noch ein Lob an dich: Die Tatsache, dass du diesen Artikel liest, zeigt dass du ein super Job als Papa machst. Bravo!

Akzeptiere es

Du bist weder der erste, noch der einzige, noch der letzte, der die Nerven (fast) verliert.

Ein Baby, das schreit ist nichts wohltuendes für deine Ohren.

Aber du kannst es einfach nicht ändern. Ist so, weil ist so.

Die gute Nachricht: Alles geht mal vorbei.

Je eher du beginnst zu akzeptieren, dass dein geliebtes Baby dir wunde Ohren, Schlafmangel und eine Midlife Crisis beschert, desto gelassener kannst du dem entgegenwirken.

Kopfhörer auf – Musik an

Das war ein Verzweiflungsakt meinerseits während den ersten zwei Wochen. 

Als meine liebe Tochter täglich mindestens eine Stunde am Stück fast pausenlos schrie, habe ich eines Tages instinktiv zu meinen Noise Canceling Kopfhörern gegriffen.

Dank meinen Lieblingsliedern habe ich mich zunächst wieder beruhigt, bevor ich versucht habe sie zu besänftigen. 

Musik ist halt doch ein wenig angenehmer in den Ohren, wie Babygeschrei. 

Und ja, ab und zu ist es gestattet den Soundtrack, der dich täglich begleitet zu wechseln.

Schlafe genug

Es ist ein Teufelskreis. Weil dein Baby so oft schreit, kannst du nicht genügend schlafen. 

Und wenn du zu wenig Schlaf hast, ist es einfacher, dich aus der Fassung zu bringen.

Daher: Versuche den verloreren Schlaf so gut wie möglich nachzholen. 

Oder noch besser: Versuche keinen Schlaf zu verlieren.

Was leider nicht klappt ist den Schlaf vorzuholen.

Wenn du vollzeit berufstätig bist und früh morgens raus musst, ist es nicht die einfachste Aufgabe. 

Aber du kannst ja am Wochenende dein Schlafkonto wieder auffüllen.

Atme tief ein und aus

Weisst du noch, wie es war als deine Frau die Wehen hatte? 

Einatmen. Ausatmen.

Und zwar ganz tief.  

Mach’s einfach. Egal ob du gerade mit deinem Baby durch die Wohnung spazierst, oder du es kurz abgelegt hast.  

Nach zwei bis drei Minuten fühlst du dich bereits entspannter. Garantiert.

Verlasse das Zimmer

Dieser Tipp klingt vielleicht hart und herzlos.

Wenn dein Baby einfach nicht aufhören will zu schreien und du kurz vor dem Zusammenbruch stehst, ist es manchmal schlauer wenn du Abstand nimmst.

Lege dein Baby an einen sicheren Ort, oder übergib es deiner Frau, schließe die Tür und entferne dich.

Es ist völlig in Ordnung dies zu tun. 

Schließe die Augen und atme tief durch für ein paar Minuten.

So wirst du klarer im Kopf, um dich wieder deinem Baby widmen zu können.

Keine Angst, ich animiere dich nicht zur Kindesmisshandlung.

Ein Kinderarzt hat es mir bestätigt: Es ist noch kein Baby vor lauter weinen gestorben. 

Rede mit jemandem der auch Kinder hat

Jeder Papa (und jede Mama) hat Schreiorgien durchgemacht. 

Wenn jemand das Gegenteil behauptet, lügt er schlimmer als Pinocchio.

Sprich mit anderen Eltern. Es ist Balsam für die Seele zu hören, dass andere in der genau gleichen Situation mal waren. 

Zudem kannst du richtig coole Profi Tipps abklappern, die du beim nächsten Schreikonzert anwenden kannst. 

Entziffere das Schreien

Wenn du frischer Papa bist, klingt jedes Geschrei irgendwie gleich. 

Mit der Zeit wirst du die verschiedenen Arten immer besser unterscheiden können. 

Versuche ganz genau hinzuhören.

Du brauchst dazu nicht mal Berufsmusiker zu sein oder die Moll Tonleiter zu kennen.

Mittlerweile unterscheide ich sehr gut zwischen dem Schreien aus Hunger und dem Schreien aus Schmerz. 

Diese Superfähigkeit hilft unheimlich die Nerven zu behalten. 

Denn, wenn du erkennst, dass es wahrscheinlich der Hunger ist, dann weisst du auch ganz genau was du zu tun hast.

Essen und Trinken

Läufst du die ganze Zeit auf Sparflamme? 

Wenn du keine Energie hast, wird es schwieriger die Nerven nicht zu verlieren.

Achte darauf, dass du genügend isst und trinkst. 

Notfalls tuts auch ein Snickers. Eine Diva, die rumschreit ist mehr als genug.

Um das Schreien auszuhalten, solltest du gross und stark sein. 

Zeit für dich

Sobald das Baby da ist, ist das Leben vorbei. Fertig, schluss mit lustig.

Ich bin kein Mann mehr.

Ich darf, nein, ich muss nur noch für mein Kind da sein. 

Ja, das habe ich auch gedacht. Und die ersten Wochen habe ich so durchgezogen. 

Resultat? 

Unter Dauerstrom zu stehen und nur noch anderen zu dienen ist nicht gesund.

Weder für dein Baby, noch für dich.

Ja, Papa zu sein ist ganz schön anstrengend. Du hast eine grosse Verantwortung. 

Trotzdem, reserviere auch jeden Tag bewusst Zeit für dich alleine. 

Tue was du vor der Geburt schon gerne gemacht hast. Gehe deinen Hobbies nach. 

Von einem ausgeglichen Papa profitierst nicht nur du, sondern die ganze Familie. Eine win-win Situation.


Das waren einige Tipps, damit du als frischer Papa nicht die Nerven verlierst, wenn dein Baby einfach nicht aufhören will zu schreien.

Das wichtigste zum Schluss: Du schaffst das!

Hast du welche bereits ausprobiert? Kennst du noch andere Tricks? 

Schreib mir in den Kommentaren. 

Dein Moreno

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