4 Wege, um deine Energie im Wald aufzuladen

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Zielerreichung hier, Abgabefrist dort, Abfalltermin da.

Bei der Arbeit und zu Hause hast du laufend viele Sachen zu erledigen.

Morgens bis Abends läuft unser innerer Motor, gespeist mit den Treibstoffen Nahrung und Trank ohne Pause. Dabei wird häufig das wichtigste Element unseres Antriebes vergessen. Die Energie. 

Ein voller Magen bewirkt nichts wenn der Kopf nicht mitspielt. Aus diesem Grunde ist es wichtig dass wir unsere Energie nicht vernachlässigt wird und diese von Zeit zu Zeit wieder aufladen. 

Inspiriert vom Buch “Wald tut gut!” *, zeigen wir dir in diesem Artikel 4 Wege, wie du deine Energie im Wald aufladen kannst.


Positive und Negative Ionen

Ionen sind elektrisch geladene Atome.

Keine Sorge, du musst dein Physik Wissen nicht auffrischen. 

Ionen kommen in der Natur zu gleichen Teilen vor. Negative Ionen werden von der Erde in die Atmosphäre getrieben, positive von der Erde angezogen. 

Negative Ionen werden durch die Natur erzeugt z.B. durch  Zerfall von Radium in der Erdkruste, oder bei der Photosynthese von Pflanzen usw. 

Positive Ionen werden bei elektrischen Entladungen erzeugt, etwa bei Gewitter oder elektronischen Geräten. 

Laut Fachleuten wirken negative Ionen stimulierend auf unser Organismus.

Sie erhöhen die Leistungsfähigkeit, steigern Abwehrkräfte und sorgen für Wohlbefinden. Positive Ionen beeinträchtigen die Gesundheit.

Kurzum, lass alles liegen und gehe in die Natur, negative Ionen tanken.


1) Entschleunigung beim Waldspaziergang

Über Mittag oder am Feierabend für einen Moment herunterfahren. 

Das JOMO Gefühl (Joy of missing out), die Freude etwas auszulassen, geniessen. 

Hierfür gibt es zwei Bedingungen: 

  • Schuhwerk, das schmutzig werden darf 
  • kein Handy.

Gehe an den Waldrand. Keine Gedanken über Budget, Projekte oder Konzepte. 

Nur du und die Natur. Ab jetzt konzentrier dich nur auf die Düfte und Klänge der Natur. 

Gehe für 10 bis 15 Minuten bewusst mit langsamen Schritten spazieren. 

Dabei erfinden wir keine neue Sportart sondern eine neue Gewohnheit: Energie im Wald aufladen.

Früher wurde in grossen Kurbädern das langsame Schlendern zelebriert. Das Gehen wurde zum Zeitvertreib und zur Erholung genutzt. 

Der Adel hat im 19. Jahrhundert das Flanieren, auch “slow-down” genannt, mit einer angeleinten Schildkröte zur Schau getragen.


2) Der Bilderrahmen der Entspannung. 

Ruhe und Entspannung findest du im Wald besonders.

Suche dir einen gemütlichen Platz, setze dich hin und betrachte die Natur.

Wähle einen bestimmten Ausschnitt aus und grenze Ihn mit einem fiktiven Bilderrahmen ab.

Details aus diesem Ausschnitt sind plötzlich gegenwärtig. 

Du erkennst die Spinne, die zwischen einer Astgabel ein Netz gebaut hat. 

Oder Ameisen die Tannennadeln zu ihrem Nest transportieren.

Schließe deine Augen und gehe in dich. Hat sich ein Gefühl der Freude und Zufriedenheit breit gemacht oder vielleicht ein Zustand der Entspannung und Ruhe?

Alles richtig gemacht.

Sollte es nicht sofort eingetreten sein, wiederhole diesen Vorgang einige Male.


3) Naturbild als Ruhepol

Blicke auf Naturbilder verursachen positive Emotionen und lösen ein Gefühl der Sicherheit aus. 

Reduktion von Stress und Aktivierung des Entspannungssystems sind die Folgen.

Hänge dir Naturbilder in deiner Wohnung auf.

Hänge dir Naturbilder an deinem Arbeitsplatz auf. Sofern dein Chef kein Naturfeind ist. 

Schau dir täglich ein Naturbild bewusst und intensiv an. 


4) Barfuss im Wald

Unsere Füße sind dick in Schuhe gepackt. Die künstliche Barriere (Sohle) trennt uns von der Erde und den negativen Ionen.

Suche passenden Waldboden, weich, mossig oder mit dickem Laub überzogen.

Ziehe deine Schuhe aus und gehe Schritt für Schritt, voller Aufmerksamkeit auf die Fusssohlen. 

Setze die Füße sorgfältig und achtsam auf, spüre die Verbindung zum Wald. 

Geschlossene Augen intensivieren dieses Gefühl. 

Stelle dir vor ein Schwamm zu sein, sauge mit jedem Schritt die Energie des Waldes auf.

Wie waren deine Erfahrungen im Wald, bist du auch mit positiver Energie zurückgekommen?

Schreib uns in den Kommentaren.

Deine Minimalen

Man hat nur ein Leben. Wenn man das aber richtig lebt, genügt auch eins.

Hier hörst du den Artikel auch als Podcast

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